Geschichtliche Entwicklung
des Chemischen Untersuchungsamtes Hagen

Träger

Das Chemische Untersuchungsamt (CUA) ist eine gemeinsame Einrichtung des Ennepe-Ruhr-Kreises,
des Märkischen Kreises und der Stadt Hagen zur Wahrnehmung der Aufgaben nach dem geltenden Lebensmittelrecht.

Ennepe-Ruhr Kreis Märkischer Kreis Stadt Hagen

Nach Auflösung des Chemischen Untersuchungsamtes in Siegen 1997
wurden die Kreise Olpe und Siegen-Wittgenstein Kooperationspartner des CUA Hagen.

Stadt Olpe Kreis Siegen-Wittgenstein



Durch Kooperation mit dem CUA Hamm (1999) kamen die Stadt Hamm, der Hochsauerlandkreis,
der Kreis Soest und der Kreis Unna als neue Partner hinzu.

Stadt Hamm Hochsauerlandkreis Stadt Soest Stadt Unna



2006 schloss die Kooperation der CUÄ Hagen und Hamm einen weiteren Kooperationsvertrag;
diesmal mit dem Staatlichen Veterinär-Untersuchungsamt in Arnsberg.

Im April 2008 haben alle Chemischen und Veterinär-Medizinischen Untersuchungseinrichtungen im Regierungsbezirk Arnsberg einen Kooperationsvertrag geschlossen, der nunmehr den gesamten Regierungsbezirk Arnsberg umfasst.
Für das CUA Hagen kommen demnach noch die Städte Bochum und Herne hinzu.

Stadt Bochum Stadt Dortmund Stadt Herne


Gemäß Kooperationsvertrag hat das CUA Hagen für alle Beteiligten Kreise Untersuchungen und Begutachtungen nach den Vorgaben des Lebensmittelrechtes durchzuführen. Als wissenschaftlich-analytische Einrichtung unterstützt das Chemische Untersuchungsamt die angeschlossenen Kreise und Kommunen in wissenschaftlicher und fachlicher Hinsicht.

Einzugsbereich


    So entwickelte sich der Einzugsbereich des Chemischen Untersuchungsamtes
    Hagen von 1902 bis heute:


Darstellung in den heutigen Stadt- und Kreisgrenzen.
Stand: August 2008


Ausgehend vom Standort Hagen wurden 1935 mit dem Ennepe-Ruhr Kreis und 1967 mit dem Märkischen Kreis öffentlich-rechtliche Verträge zur gemeinsamen Trägerschaft geschlossen.

Nachfolgend wurden die Kreise Olpe und Siegen-Wittgenstein (1997) in den Verbund aufgenommen.

Danach folgten Kooperationen mit dem CUA Hamm (1999), mit dem SVUA Arnsberg (2006), mit dem CUA Bochum und CLUA Dortmund (2008).

Durch den neuen Kooperationsverbund der fünf Untersuchungseinrichtungen
(CUA Hagen, CUA Hamm, CUA Bochum, CLUA Dortmund und SVUA Arnsberg)
umfasst der Einzugsbereich nunmehr das gesamte Gebiet des
Regierungsbezirks Arnsberg mit 3,733 Mill. Einwohnern. (Einwohnerzahl Stand: Juni 2007)

Chronologische Darstellung




1902:

Anerkennung einer privaten chemischen Untersuchungsstelle als öffentliches Untersuchungsamt in Hagen im Sinne des damaligen Nahrungs- und Genussmittelgesetzes durch Erlass des preußischen Kultus- und Innenministers

1935:

Erweiterung der Zuständigkeit des Untersuchungsamtes um den Ennepe-Ruhr-Kreis

1967:

Zusammenlegung der Chemischen Untersuchungsämter Lüdenscheid und Hagen mit Neubau eines Untersuchungsamtes in Hagen. Der Einzugsbereich erweitert sich hiermit um die Gebiete des heutigen Märkischen Kreises.

1997:

Erweiterung des Einzugsgebietes um den Kreis Siegen-Wittgenstein und den Kreis Olpe durch die Auflösung des Chemischen Untersuchungsamtes Siegen.

1998:

Akkreditierung des Chemischen Untersuchungsamtes durch die Staatliche Anerkennungsstelle für Lebensmittelüberwachung (SAL). Dadurch wird dem Chemischen Untersuchungsamt bescheinigt, in festgelegten Untersuchungsbereichen die Anforderungen der Richtlinie 89/397/EWG zu erfüllen, d.h. gemäß Europäischer Norm 45001, ergänzt durch GLP-Anforderungen (Gute Labor-Praxis) qualitätsgesichert zu arbeiten.

1999:

Kooperation mit dem Chemischen Untersuchungsamt Hamm, mit der Absicht, durch Zentralisierung und Aufgabenschwerpunkte eine effektivere Lebensmitteluntersuchung zu erreichen. Die Kooperation umfasst den Probenaustausch bestimmter Warengruppen und die Untersuchung und Begutachtung derselben.

2002:

100 - Jähriges Bestehen des chemischen Untersuchungsamtes.

2006:

Die Kooperation der Untersuchungsämter Hagen und Hamm schließt einen Vertrag mit dem Staatlichen Veterinäruntersuchungsamt Arnsberg (SVUA) zur weiteren Spezialisierung und Schwerpunktbildung im Bereich der Untersuchung nach dem Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB).

2008:

Zum 1. April 2008 schließen die Träger der fünf Untersuchungseinrichtungen im Regierungsbezirk Arnsberg (CUA Bochum, CLUA Dortmund, CUA Hagen, CUA Hamm, SVUA Arnsberg) einen Kooperationsvertrag. Ziel ist es, den Verbraucherschutz zu verbessern und zugleich eine effiziente und wirtschaftliche Aufgabenerledigung zu sichern. Die Vertragspartner sehen diesen Vertrag als einen ersten Schritt zur angestrebten Entwicklung einer rechtlich selbständigen Untersuchungseinrichtung im Regierungsbezirk Arnsberg.

Heute:

Das Chemische Untersuchungsamt Hagen beschäftigt z. Zt. 35 Mitarbeiter. Das Probenaufkommen nach dem geltenden Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) liegt bei ca. 5.600 Proben.


(Stand 1/2009)